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Eine Hommage an den Pignolo

In diesem Monat feiern wir den Pignolo, dessen Welttag am 20. März begangen wurde. Für uns ist dies nicht nur ein Festtag, sondern eine Geschichte, die wir zutiefst als unsere eigene empfinden.
Der Pignolo, eine seit dem 14. Jahrhundert dokumentierte autochthone Rebsorte aus dem Friaul, war in den 1970er Jahren vom Aussterben bedroht, denn er war nicht in die Liste der zugelassenen Rebsorten der Region aufgenommen worden. Es waren unsere Eltern, Giannola und Benito Nonino, die auf der Suche nach Destillationstrester von alten Rebsorten deren Wert erkannten. In den Jahren, in denen sie den Grappa mit dem Monovitigno® revolutionierten, entdeckten sie, dass der Anbau außergewöhnlicher autochthoner Rebsorten wie Pignolo, Schioppettino und Tazzelenghe verboten worden war. Mit ihrer Entschlossenheit riefen sie 1975 den Preis „Nonino Risit d’Aur“ (Symbol ist einegoldene Rebe) ins Leben, mit dem Ziel, „die alten autochthonen Rebsorten Friauls zu fördern, zu prämieren und offiziell anerkennen zu lassen“, und leiteten das bürokratische Verfahren zur offiziellen Anerkennung dieser Rebsorten ein, die sie dann 1978 erhielten. Eine Geste, die nicht nur eine unternehmerische Entscheidung war, sondern ein Akt der Liebe gegenüber unserer Heimatregion. Heute ist der Pignolo, auch dank des im Jahr 2023 von Ben Little gegründeten Vereins „Associazione Pignolo FVG“, wieder einer der großen Protagonisten unter den roten Rebsorten Friauls und lebt auch in unserem Grappa Cru Monovitigno® Pignolo weiter, der ein authentischer Ausdruck dieser einzigartigen Rebsorte ist. Ein eleganter und weicher Grappa mit Noten von grünem Pfeffer, Gewürzen und roten Beerenfrüchten, die von seiner Intensität und seiner Geschichte erzählen. An diesem Tag wollen wir nicht nur den Pignolo feiern, sondern all jene, die ihn Tag für Tag bewahren, erforschen und in der Welt bekannt machen. Für uns bedeutet das, das Gelernte fortzuführen: die Wurzeln zu schützen, um der Zukunft Wert zu verleihen.
Heben wir gemeinsam die Gläser.